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Raum für Kreativität: unser neuer Coworking-Space im Herzen der Hamburger Innenstadt

Anfang des Jahres war es so weit: Im Herzen von Hamburg, direkt am Gänsemarkt, öffnete unser neuer Coworking-Space die Türen. Wo zuvor noch leere Flächen und der Geruch frisch gestrichener Wände dominierten, füllen heute Stimmen, Lachen und konzentriertes Tippen auf Tastaturen die Räume. Ein halbes Jahr später wollten wir wissen: Wie haben sich die Kolleginnen und Kollegen eingelebt? Welche Ecken des Hauses sind besonders begehrt – und was macht den Reiz des Arbeitens hier eigentlich aus?

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Schon beim Betreten wird klar, dass sich einiges getan hat. Die Pflanzen in den Regalen sind angewachsen, an den Pinnwänden hängen Notizen und kleine Zeichnungen, und auf dem großen Küchentisch stehen Kaffeetassen, die mehr nach kreativer Pause als nach anonymem Arbeitsplatz aussehen. „Es fühlt sich inzwischen wirklich wie unser Büro an“, erzählt Jing-Mei, die gleich zu Beginn eingezogen ist. „Am Anfang musste man sich erst orientieren – welcher Raum passt zu welchem Arbeitsstil, wo trifft man die meisten Leute. Heute weiß ich genau, wo ich hingehe, wenn ich Ruhe brauche, und wo, wenn ich Lust auf Austausch habe.“

„Heute weiß ich genau, wo ich hingehe, wenn ich Ruhe brauche, und wo, wenn ich Lust auf Austausch habe.“

Jing-Mei T. | UX Designerin

Besonders beliebt ist der große offene Raum im Erdgeschoss. Hier sitzt man an langen Holztischen, die Platz für spontane Gespräche lassen. Wer Inspiration sucht oder einfach nicht den ganzen Tag allein vor dem Bildschirm verbringen will, findet hier schnell Anschluss. „Die Atmosphäre ist fast wie in einem Café, nur mit besserem WLAN“, meint ein Kollege augenzwinkernd.

Ein besonderes Miteinander

Ganz anders ist die Stimmung eine Etage höher. Dort gibt es kleinere Büros mit Glaswänden, die Rückzug und Konzentration ermöglichen. Besonders die Teams, die regelmäßig in Videokonferenzen sitzen, schätzen diese ruhigen Zonen. „Wir nennen es unser ‚Silent Office‘“, sagt Konstantin, der mit drei Kolleg:innen ein Projektbüro belegt. „Man kann sich hier völlig auf seine Arbeit fokussieren – und gleichzeitig jederzeit runtergehen, wenn man Lust auf Gesellschaft hat.“

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„Wir nennen es unser ‚Silent Office‘. Man kann sich hier völlig auf seine Arbeit fokussieren – und gleichzeitig jederzeit runtergehen, wenn man Lust auf Gesellschaft hat.“

Konstantin S. | Senior IT Spezialist

Ein echter Geheimtipp ist die kleine Loggia im Dachgeschoss. Von hier aus hat man einen weiten Blick über die Dächer der Stadt, und an sonnigen Tagen ist der Platz heiß umkämpft. Manche nutzen ihn, um in Ruhe zu telefonieren, andere setzen sich einfach mit Laptop und Kaffee in die Sonne. „Das ist mein Lieblingsort“, verrät Anna. „Hier fühlt sich Arbeit manchmal fast ein bisschen wie Urlaub an.“

Dass der Space inzwischen so lebendig wirkt, liegt nicht nur an der Raumgestaltung, sondern auch am Miteinander. Einmal in der Woche treffen sich alle zum gemeinsamen Frühstück, Ideen für neue Projekte werden gerne in der Küche oder auf dem Flur diskutiert. „Es ist dieser Mix aus professioneller Infrastruktur und persönlicher Nähe, der den Unterschied macht“, fasst Julia zusammen.

Nach den ersten Monaten ist klar: Der Coworking-Space am Gänsemarkt hat nicht nur Schreibtische und WLAN zu bieten, sondern vor allem eine Gemeinschaft, die den Arbeitsalltag leichter und inspirierender macht. Räume, in denen man sich begegnet, konzentriert arbeiten oder einfach nur kurz durchatmen kann. Kurz gesagt: Ein Ort, der schon jetzt mehr ist als nur ein Büro.

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